659. Heimensteiner Kirmes

Die 659. Heimensteiner Kirmes wurde an Pfingsten wieder zünftig gefeiert. Konnte das älteste Kirchweihfest der Stadt Pandemie bedingt zweimal nicht wie gewohnt stattfinden, lockte die Traditionsveranstaltung, zu der der Heimensteiner Männer- und Burschenverein 1932 e.V. einlädt, viele Gäste aus der Region auf den Klausberg in Heilbad Heiligenstadt.

Auftakt bildete die Kirmesvorfeier am Pfingstsamstag. „Der Sonntag begann offiziell mit dem Hochziehen der Eiergirlanden, das von Blasmusik begleitet und schon von zahlreichen Gästen beobachtet wurde“, freut sich Mike Thüne Pressesprecher des Männer- und Burschenverein. Für einen vollen Festplatz zum Kirmestanz sorgte am Abend die Band 4you. Früh raus ging es am Pfingstmontag für die Heimensteiner dennoch. So führt 7:15 Uhr, ebenfalls althergebracht, die Prozession von der Altstädter Marienkirche zur Klauskirche zum Gottesdienst. Im Mittag dann das Highlight der Kirmes. Pünktlich um 11 Uhr setzt sich der Festumzug in Bewegung, vorbei an den Zuschauern und mit Fahnen und Maigrün geschmückten Häusern. Unter den Eiergirlanden hinweg. „40 Bilder wurden auf die Beine bzw. Räder gestellt.“ Berichtet Mike Thüne. Allen voran die Gastgeber. Zahlreiche Zuschauer und Gäste verfolgten den Umzug und besuchten die Kirmes. Das gute Wetter und die Freude, dass die Heimensteiner Kirmes und der dazugehörige Festumzug wieder stattfinden konnte, trugen spürbar dazu bei.

Den Pfingstdienstag begingen die Heimensteiner traditionell beim Frühschoppen fast unter sich und mit open end. Am Mittwoch zogen die Blechmusiker mit allerlei Musikinstrumenten durch die Stadt und brachten Ständchen für die, die hören wollten. Am Abend servierten die Vereins-Frauen den vielgeliebten traditionellen Heringssalat. Nach einer Woche feiern wird am Samstag nach Pfingsten die Kirmes beerdigt.

Impressionen vom Festumzug