Energetische Modernisierung Kita Sebastian Kneipp - Haus 1

 

Die Kita Sebastian Kneipp wurde im Jahr 1986 gebaut. Nach einer Teilsanierung 2009 steht der Kita nun eine umfassende und abschließende energetische Modernisierung bevor.

Im Rahmen dieser Maßnahme werden die oberste Geschossdecke sowie die Fassade an der Nord-, Ost- und Westseite gedämmt. Darüber hinaus wird die Heizungs-/ Sanitär- sowie Elektroinstallation im Haus modernisiert. Die Maßnahme wird voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen sein, da ein Großteil der Bauarbeiten in den Schließzeiten stattfindet.

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 317.400 € kofinanziert.

 

 

Umsetzung Wasserrahmenrichtlinie Beber

Förderprogramm:
Richtlinie des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz als oberste Wasserbehörde zur Förderung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen von Gewässern 2. Ordnung.

Vorhaben:
Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) an der Beber in den Gewässerabschnitten 1-4 und 10-12

Vorhabenträger: Stadt Heilbad Heiligenstadt

Projekt.Nr.: 2016 GZ 0022

Zeitraum: 2016 - 2019

Die Stadt Heilbad Heiligenstadt ist laut ThürWG für die Beber, als Gewässer 2. Ordnung, in den Ortsteilen Rengelrode (Gewässerabschnitte 1-4) und Günterode (Gewässerabschnitte 10-12) unterhaltungspflichtig. Die Beber mit einer Länge von 13,2 km ist ein direkter Zufluss der Leine, die wiederum über die Weser in der Nordsee mündet.

Die Gewässerstruktur weist in vielen Bereichen Defizite auf; es fehlt an Tiefenvarianz, natürlichen Laufkrümmungen und Diversitäten in der Gewässersohle. Strukturierte Böschungsbereiche mit natürlichen Wechseln von Flach- und Steiluferbereichen sind in Teilabschnitten noch vorzufinden – der Umfang entspricht jedoch nicht den heutigen Ansprüchen an einen naturnahen Gewässerverlauf. Auch wenn sich das Gewässerprofil in Teilabschnitten somit bereits in einem naturnahen Zustand befindet, werden die Vorgaben des Gewässerrahmenplans mit einem anvisierten Strukturgüteindex von 3,5 nicht erreicht.

Ziel ist die Vernetzung aquatischer Lebensräume (Herstellung ökologische Durchgängigkeit), die Ausweisung von Entwicklungsflächen, Förderung bzw. Initiierung der Eigendynamik, Schaffung von Diversitäten in der Sohle, Varianzen in der Gewässerbreite und den Fließtiefen sowie eine an den Naturraum angepasste, natürliche Krümmung des Gewässerverlaufes mit Mäandern und Gewässerschlingen.

Die zuwendungsfähigen Kosten werden zu 85% gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,64 Mio. € und der Investitionszuschuss liegt bei ca. 1,3 Mio. € (Stand Nov. 2017).

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.