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04.12.2017 10:30 Alter: 9 days

Gebäude der Stadt


Nach dem Umzug eines Teils der Verwaltung in das Historische Rathaus steht das Stadthaus seit Mai 2017 zur Hälfte leer. Für einen Fortgang in der Sache wurde längst ein Vorschlag des Bürgermeisters und der Verwaltung auf den Tisch gelegt. Dessen Umsetzung wurde nun verhindert und ein Gegenvorschlag gemacht.
 
Die historischen Gebäude Rathaus und Jesuitenkolleg (Museum) intensiver zu nutzen, das Gebäude mit dem höchsten Investitionsbedarf (Stadthaus) abzustoßen und damit dauerhaft Unterhaltskosten zu reduzieren, sowie die Innenstadt nachhaltig zu beleben, waren die Ziele des Verwaltungsvorschlages. Dafür wäre die Ausstellung des Eichsfeldmuseum auf 2 Etagen völlig neu gestaltet worden, die Bibliothek mit in das Jesuitenkolleg in der Innenstadt eingezogen und die dann freiwerdenden Räume für Verwaltung genutzt. Das Stadthaus könnte verkauft werden.
 
In der Bauausschusssitzung am 29.11.2017 wurde das Projekt nochmals incl. Kosten, erwartete Ein-nahmen und Einsparungen, sowie dem Hinweis auf die eintretende Innenstadtbelebung, vorgestellt. Eine Mehrheit fand die Idee (erwartungsgemäß) nicht.
 
Die Verwaltung wurde stattdessen beauftragt, die für eine Sanierung des Stadthauses Aegidienstr. 20 erforderlichen Kosten zu ermitteln. Neben Brandschutz und Barrierefreiheit müssen vor allem Türen und Fenster, sowie die Heizungs- und Sanitärtechnik erneuert werden. Auch einen Aufzug benötigt das Haus. Die kommunalen Unternehmen (Klinik, Stadtwerke und Kowo) sollen prüfen, ob ein Umzug in das Stadthaus infrage kommt.
 
Das die Idee der Verwaltung abgelehnt wurde, ist Ausdruck unserer Demokratie. Eine neue Idee muss jetzt aber nicht nur anders sein, sondern mindestens gleichwertig. Sie muss auf Dauer Kosten sparen, dafür muss zuvor ein Nachweis erbracht werden.