Impressionen vom Deutschen Königinnentag am 18. -20 Juni 2010
Vom 18. bis 20. Juni 2010 erstrahlte unsere Stadt anlässlich des 4. Deutschen Königinnentages im königlichen Glanz von verschiedenen Blumen-, Kirschen-, Ernte- und Mostköniginnen bis hin zur Fisch- und Zahnkönigin… Aber auch ebenso viele Prinzessinnen, Feen und einige männliche gekrönter Häupter machten ihrem Namen alle Ehre. Besonders erfreut über den großen Hofstaat zeigten sich auch unsere Repräsentanten mit Soleprinzessin Christa I. und Möhrenkönig Wolfgang I. an der Spitze.
Am Freitagabend wurden die bereits angereisten königlichen Majestäten im Rathaus von der Ersten Beigeordneten Ute Althaus herzlich begrüßt.
Im Rahmen des Königinnentages fand zeitgleich Europas größtes Trikertreffen statt.
„Queens of Trikes“ – dreirädrige Motorräder – chauffierten die Majestäten am Samstag in einer Sternfahrt und am Sonntag zum königlichen Festumzug.
Auch die Triker-Freunde wurden Freitagabend von einer kleinen Delegation um Bürgermeister Bernd Beck und der stellv. Landrätin Martina Gatzemeier im Stadion herzlich willkommen geheißen.
Für den Bürgermeister war es eine besondere Freude, dass unsere Stadt als Gastgeber für den Königinnentag der Deutschen Einheit ausgewählt wurde. Wer hätte gedacht, dass 20 Jahre nach der Einheit hunderte von gekrönten Majestäten aus allen Teilen Deutschlands sich ein Stelldichein in unserer Stadt geben, strahlte der Bürgermeister am Samstagmittag mit den adligen Schönheiten um die Wette, als er alle auf der Bühne am Marktplatz herzlich willkommen hieß. Es war schon ein sehr imposanter Anblick, mit welchem Charme, welcher Freundlichkeit und Fröhlichkeit die königlichen Gäste ihre Städte und Regionen repräsentierten. Sowohl das Stadtoberhaupt als auch der Landrat wünschten ihnen alles Gute, gute Gespräche und, dass sie unsere Stadt, das Eichsfeld und die gesamte Region in bester Erinnerung behalten.
Am Samstagnachmittag stand die größte königliche Autogrammstunde der Welt auf dem Programm und am Abend feierten die Eichsfelder mit ihren königlichen Hoheiten bei der „Queens Night“ in der Stadthalle. Sowohl die Band „Two4one“als auch das Chaosorchester vom Bodensee sorgten bis tief in die Nacht für super Stimmung. Aber auch in der Innenstadt sorgten auf zwei Bühnen Musikgruppen für ausgelassene Stimmung unter den Festgästen. Krönender Abschluss des Abends war ein Feuerwerk zu Ehren aller Gäste.
Pünktlich zum ökumenischen Gottesdienst am Sonntag traf auch Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ein, die vor der Kirche von Bürgermeister Beck, Landrat Dr. Henning und dem stellv. Bürgermeister aus Husum Lothar Pletowski (M) sowie weiteren Vertretern aus der Politik herzlich begrüßt wurde.
Pfarrer Schultz und Diakon Freitag feierten mit allen Gläubigen und Repräsentanten in der vollbesetzten Kirche die heilige Messe unter dem Leitsatz: „Fang das Licht des Himmels ein!“ Während der Orgelmeditation erhielten alle königlichen Repräsentantinnen und Repräsentanten ein kleines Geschenk überreicht, einen Spiegel, der die Schönheit widerspiegelt und an den 4. Königinnentag erinnert.
Anschließend wurde die Ministerpräsidentin im Literaturmuseum „Theodor Storm von der Vorsitzenden des Stormvereins Monika Potrykus herzlich begrüßt.
Höhepunkt am Sonntagnachmittag war der Festumzug mit insgesamt 234 Königinnen und Königen, Repräsentanten sowie Musik- und Trachtengruppen.
Angeführt wurde der Umzug von Bürgermeister Bernd Beck und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im schicken weißen Oldtimer von der Interessengemeinschaft „Kleine Göttinger Oldierunde“ unter der Leitung von Hans-Peter Prill.
Anschließend begaben sich beide, zusammen mit den Stadträten auf die Bühne, um sich den königlichen Zug der Majestäten – auf Trikes chauffierend - anzuschauen. Durch das Bühnenprogramm mit den vielen gekrönten Schönheiten führte Heinz Gehnke, stellv. Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Königinnen“.
Nach dem Festumzug ging die Thüringer Ministerpräsidentin mit dem Stadtoberhaupt durch die Menge in Richtung Marktplatz.
Dabei gab sie sich sehr volksnah, was natürlich bei den tausenden Zuschauern sehr gut ankam. Auf der Bühne versicherte sie, dass sie gern hier her gekommen sei und auch dieses großartige Treffen von Seiten der Landesregierung gern unterstützt habe. Möglich gemacht habe das Fest die Stadt Heilbad Heiligenstadt, sagte sie und dankte dafür federführend dem Bürgermeister, der dieses Anerkennung an alle Organisatoren weitergab.
„Soviel Glanz in dieser Stadt“, sparte sie nicht mit Lob. „Wir haben wunderbaren Adel gesehen, majestätisch einladend, freundlich lächelnd. Die Einheit hat sich in dieser Gestalt am besten präsentiert“, machte die Ministerpräsidentin deutlich. Sie ging auf die Vielfalt der Länder, der Bräuche und der Traditionen ein. Die Sonnenkönigin beispielsweise sei die Botschafterin der Sehnsucht nach Frühling. Die Hopfen-, die Wein- oder die Kartoffelköniginnen stehen für die Fülle der Ernte, für die Fülle des Lebens. Alle gekrönten Häupter, so sie weiter, würden ihre Heimat mit Leidenschaft nach außen vertreten und sind somit Botschafterinnen und Botschafter ihres Landes, ihrer Stadt, Gemeinde oder Region. Aber auch die Vielfalt der deutschen Kultur komme zum Ausdruck. Es sei ein wunderbarer Tag, 20 Jahre Deutsche Einheit in dieses Fest einzubinden. Und Heilbad Heiligenstadt sei ein würdiger Gastgeber, stellte die Landesmutter fest. Nach so vielen Lobesworten richtete der Bürgermeister kurz das Wort an die Ministerpräsidentin: „Behalten Sie uns in Zeiten knapper Kassen in guter Erinnerung“. Sie schmunzelte und nickte ihm anerkennend zu.
Den Königinnentag nahm Bürgermeister Beck anschließend zum Anlass, Möhrenkönig Wolfgang Gunkel für seine 10-jährige Amtsübernahme am 28. Mai 2000 herzlich zu danken. Er habe es immer verstanden, mit Leidenschaft und Hingabe, unsere Stadt nach außen würdig zu vertreten. Und so habe er auf den entsprechenden Rahmen - den Königinnentag - gewartet, um ihm zu danken.
Im 20. Jahr der Deutschen Einheit war dieser Tag Sinnbild für ein zusammenwachsendes Deutschland, so Matthias Roeper, der Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Königinnen“. Heilbad Heiligenstadt war eine wunderbare Gastgeberstadt, sparte der Vorsitzende nicht mit Lob und dankte vor allem dem Leiter der Tourist-Information, Gerhard Stitz, mit seinem Team. Obwohl die Mitarbeiter der Tourist-Information die Hauptarbeit zu bewältigen hatten, dankte in einem Pressegespräch am Montagmorgen der Bürgermeister allen Organisatoren, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der IG, der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK, dem Technischen Hilfswerk, dem Land Thüringen und den Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung und nicht zu letzt den Vertretern der örtlichen und überregionalen Presse für die sehr gute Berichterstattung sowie den verschiedenen Fernsehsendern für ihre Beiträge.
Heilbad Heiligenstadt konnte mit diesem Fest seinen Bekanntheitsgrad über die Landesgrenze hinaus weiter steigern.
Viele gekrönte Häupter kamen noch einmal persönlich, um sich bei der Stadt für die super Organisation, die Verpflegung, die Unterbringung in ihren Privatquartieren, Pensionen und Hotels und die Freundlichkeit, mit der sie aufgenommen wurden, zu bedanken.
Das Fest der Superlative ging mit „Petrus Einsehen“ und ohne Zwischenfälle gut zu Ende.
Triker begeistert vom Königinnenfest
Mit einer Spende von 200 Euro für die Jugendarbeit im Sportbereich und einer Fahne mit ihren Unterschriften bedankten sich die Triker bei Bürgermeister Beck am Dienstag, dem 22. Juni 2010, für die Gastfreundschaft zum Königinnentag in unserer Stadt. Die Triker hatten Schnupperfahrten für einen kleinen finanziellen Obolus angeboten. Zudem durften sie eine Hochzeitsgesellschaft, einschließlich des Brautpaares, mit ihren Trikes begleiten. Die eingenommene Summe wurde von der eigenen „Trikerkönigin“ auf 200 Euro aufgerundet. Bürgermeister Beck dankte ihnen ganz herzlich für die Spende.
Die Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen habe hervorragend geklappt und auch die Verpflegung war super, waren sie voll des Lobes. Von dem Fest selbst zeigten sie sich hellauf begeistert. Und sie wollen gern wieder kommen.
Die Touristinformation erreichte folgender Leserbrief, den wir gern veröffentlichen möchten:
"Ein Lächeln für Heiligenstadt"
Sehr geehrte Heiligenstädter,
noch ganz unter dem positiven Eindruck des vergangenen Wochenendes dem 4. Deutschen Königinnentag in Ihrer wunderschönen Stadt stehend, möchte ich Ihnen das "Lächeln" was uns am Sonntagmorgen in der St. Martinkirche geschenkt wurde, zurückgeben.
"Ein Lächeln" als Dankeschön für die tolle Organisation geht hiermit an alle verantwortlichen Ämter des Rathauses, dem städtischen Bauhof und den zuständigen Entsorgungsunternehmen. Erlauben Sie mir jedoch, dass ich mich besonders bei dem Chef der Tourismusinformation Herr Gerhard Stitz mit seinem Team bedanke. Was die Damen und der Herr logistisch geleistet haben, ist großartig.
Gern lächle ich auch Ihren politischen Vertretern und Stadträten (als Dankeschön) zu, für die Unterstützung nach anfänglicher Skepsis zur Durchführung dieses einzigartigen Festes. Beeindruckt hat mich auch Ihr Stadtoberhaupt Herr Bürgermeister B. Beck, der dieses geschenkte "Lächeln" für die Gäste Heiligenstadts ganz praktisch beim Gottesdienst und bei allen Veranstaltungen des Wochenendes
verteilt hat. Seine Vision, dass der 4. Deutsche Königinnentag in Heilbad Heiligenstadt funktioniert, ist erfüllt worden. Lassen Sie mich Ihnen allen liebe Heiligenstädter mit meinem größten "Lächeln" danken, Sie waren tolle Gastgeber. Wir haben uns bei Ihnen sehr wohlgefühlt und kommen wieder!
Aus der nördlichsten Kleinstadt Thüringens grüße ich Sie herzlich
Andreas Heise
Mitglied des Vorstandes
der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Königinnen, Ellrich








































