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Doppikumstellung zum 01.01.2011 endgültig erfolgt - doppischer Echtbetrieb aufgenommen - Leitet Herunterladen der Datei eindoppischer Haushaltsplan 2011

Stadtrat beschließt Doppik-Einführung mit Elementen des Bürgerhaushaltes zum 01.01.2010

 

Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNeues Kommunales Finanzmanagement - Doppik in Heilbad Heiligenstadt

 

- Stadt sieht sich als Dienstleister für die Bürger -

Die Stadt Heilbad Heiligenstadt wird zum 01.01.2010 ihren ersten doppischen Haushalt vorlegen.

Die Umstellung des bisherigen kameralen Haushalts- und Rechnungswesens auf das Öffnet internen Link im aktuellen FensterNeue Kommunale Finanzmanagement (NKF) auf der Grundlage der doppelten Buchführung, dem üblichen Buchungsverfahren der Privatwirtschaft, wurde in der Stadtratssitzung am 28.01.2009 einstimmig beschlossen.

Die Erste Beigeordnete, Frau Ute Althaus, begründete das Vorhaben. Mit der Einführung der kommunalen Doppik werde die Arbeitsweise der Verwaltung immer mehr als ein „kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen“ zu verstehen sein. Im Zentrum der Bemühungen stehen demnach die Begriffe Transparenz, Bürgernähe und Übersichtlichkeit und deren Umsetzung. Die dabei angestrebte Kunden- und Bürgerorientierung wird durch die Anforderungen eines Bürgerhaushalts unterstützt. Die Einführung des Bürgeretats ist in einzelnen Jahresschritten bis 2011 vorgesehen.

Dazu sind die 3 Phasen Information, Konsultation, Rechenschaftslegung nacheinander umzusetzen. Zunächst steht im Jahre 2009 die Information der Bürger durch Haushaltsbroschüren inklusive eines Fragebogens an. Dazu soll erstmals im Jahre 2009 und dann in jedem Jahr ein „Tag der kommunalen Dienstleistungen“ durchgeführt werden, bei dem die Leistungen der Stadt für den Bürger im einzelnen vorgestellt  werden können – z.B. Kindergarten, Meldeamt aber auch Bauhof oder Museen – dies immer mit dem Blick auf die jeweils notwendigen Kosten und ggf. erzielten Einnahmen und Erträge.

In der zweiten Phase – Konsultation – erstmals im Jahre 2010 - sollen die Einwohner der Kreisstadt die Gelegenheit bekommen, sich noch stärker in die Haushaltsdiskussion durch Vorschläge oder Anregungen einbringen zu können. In der dritten Phase schließlich - Rechenschaftslegung – erstmals zu den Ergebnissen der Planung 2010 im Jahre 2011 - werden den Bürgern die Gründe für die Entscheidungen des Stadtrates und die jeweilige Behandlung der Bürgeranträge verdeutlicht. Dies stärkt die demokratische Mitwirkung der Bürger und lässt gleichzeitig dem gewählten Kommunalparlament den notwenigen Entscheidungsspielraum für die Umsetzung der gemeinsam erkannten Zielvorstellungen.

Letztendlich kann auf diese Weise eine größere Zufriedenheit und Übereinstimmung in der Bürgerschaft mit den gefassten Beschlüssen und Zielvorstellungen erreicht werden.