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Bürgerhaushalt in Heiligenstadt
Bürgerinfobroschüren zum Haushaltsplan (ab 2008)
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Bürgerhaushalt & Doppik
Doppischer Haushaltsplan 2011 - Doppik-Umstellung 01.01.2011
Doppischer Haushaltsplan 2010 - 16.12.2009 vorgestellt
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Tag des Bürgers
1. Tag des Bürgers - 16.05.2009
Bild-Impressionen
Bericht 16.05.2009
2. Tag des Bürgers - 15.08.2010
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Bürgerhaushalt in Heilbad Heiligenstadt
Die Stadt Heilbad Heiligenstadt ist bereits seit der politischen Wende des Jahres 1989 und dem Neuaufbau der Verwaltung gemäß landesrechtlicher Vorgaben beginnend mit dem Jahr 1990 bemüht, wesentliche Elemente der Arbeit der Verwaltung im Rahmen der bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten zunehmend transparent, bürgernah und übersichtlich zu gestalten und darzustellen und somit die Bürger umfassend zu informieren.
Dazu dienten bisher bereits u.a. klassische Foren mit Bürgern, Unternehmen, Vereinen, Vertretern von Gruppen der Öffentlichkeit, Informationsveranstaltungen, mediale Berichte, die Mitwirkung sachkundiger Bürger in der Ratsarbeit sowie allgemeine Infomaterialien. Zunehmend wird jedoch hier das neue Medium Internet intensiv eingebunden.
Mit dem Aufbau der neuen Internetpräsenz der Stadt Heilbad Heiligenstadt zum 01.01.2007 wurde ein wichtiger Schritt in Richtung bürgernahe Verwaltung getan, der im Frühjahr 2008 mit der Freischaltung des
Online-Bürgerservice (z.B. online-Anliegen, online-Organigramm, online-Formulare) eine neue Qualität erhalten hat.
Gleichzeitig wurde mit der "
Bürgerinfobroschüre" ab dem Jahre 2008 eine neue Form der Information über Haushaltsfragen gefunden, ein Beitrag zu einem "lesbaren Haushaltsplan".
Zugleich hat die Stadt Heilbad Heiligenstadt in einem mehrjährigen Prozess die Einführung des
Neuen Kommunalen Finanzmanagements vorbereitet und nach dem doppisch-kameralen Jahr 2010 zum 01.01.2011 endgültig auf die Doppik umgestellt.
Hierdurch sollen gerade Transparenz, Bürgernähe, Übersichtlichkeit sowie die Ressourcenverbrauchssicht und die Generationsgerechtigkeit bei konsequenter Produktorientierung der Kommune als Dienstleister für die Bürger im Zentrum der Bestrebungen stehen. Die im Rahmen der Einführung des "Neuen Steuerungsmodells" (NSM) stärker angestrebte Kunden- und Bürgerorientierung wird durch die Anforderungen eines Bürgerhaushaltes unterstützt und beschleunigt.
Der Bürgerhaushalt bietet den Stadtratsmitgliedern zudem die Gelegenheit, Interessen von Bürgerinnen und Bürgern noch besser kennen zu lernen (Prioritätensetzung) und persönliche Kontakte aufzubauen. Politikverdrossenheit könnte vermindert werden. Es ist möglich, die Anerkennung für politische Arbeit langfristig zu steigern sowie einen Imagegewinn für die Gemeinde zu erzielen.
Die Einführung und Durchführung eines Bürgerhaushaltes bedeutet dabei einen mehrjährigen Lernprozess über das Funktionieren demokratischer Institutionen sowie von Demokratie überhaupt. Dabei kann und soll jede Kommune ihre individuelle Ausgestaltungsform finden.
Federführendes Fachamt in der Stadtverwaltung ist die Kämmerei mit den Sachgebieten "Haushaltsplanung" und "NKF".







