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Heiden
Im Januar 1990 wurden freundschaftliche Beziehungen zwischen der Gemeinde Heiden und der Stadt Heilbad Heiligenstadt aufgenommen und am 9. März 1991 durch einen Freundschaftsvertrag besiegelt.
Die Gemeinde Heiden liegt an der Bundesautobahn A 31, die für eine schnelle Verbindung zum Ruhrgebiet in südlicher und in nördlicher Richtung zum Nordseehafen Emden sorgt. Die erste Erwähnung des Ortes Heiden erfolgte 870 in den Urbaren von Werden. Im Jahre 1209 wurde Heiden unter dem Bischof Herrmann II. zur Pfarrkirche erhoben. Das alte "Heithene", das seinen Namen von der waldlosen, aber heidereichen Landschaft bekommen hat, gehörte zur Urpfarre Borken. Am Nordrand des Naturparks Hohe Mark liegt inmitten der "Uhlen" - Wälder das südlichste Steinkammergrab Nordeuropas "de Düwelsteene" (Teufelssteine), eine mehr als 4000 Jahre alte Kultstätte aus der Jungsteinzeit. Sie gibt Zeugnis von der geschichtlichen Vergangenheit der Gemeinde. Im Heidener Wappen werden diese "Teufelssteine" heraldisch dargestellt.
Heute leben in Heiden mehr als 7000 Einwohner. Dass hier auch der Gast schnell zu Hause ist, liegt an der Mentalität der Bürger und der herrlichen Landschaft. Dass er sich hier wohl fühlt, liegt an der gepflegten Gastronomie und ihren westfälischen Spezialitäten. Bei den Wanderungen durch Wald und Heide stellt sich die typische Parklandschaft des Westmünsterlandes vor. Außerdem bietet Heiden vielfältige Angebote für Freizeit und Erholung wie Reiterferien auf dem Bauernhof, Planwagenfahrten, Kegelwochenenden.
Schützen- und Volksfeste wie der traditionelle "Maibökendag" bringen Abwechslung in den Alltag.







